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Eigentlich ist es ganz einfach (und das gilt für die Kleinen wie für die Großen):

  1. Eigene Erfahrungen machen

Lassen Sie die Kinder so viel wie möglich unmittelbare, eigene (sinnliche) Erfahrungen machen. Es ist ein Riesenunterschied, ob das kleine Kind beobachtet, wie im Fernsehen irgendwelche Figuren einen Ball rollen oder ob es das selber tut.

  1. In der Natur spielen und entdecken

Erfahrungen in der Natur bieten Anregungen für alle Sinne, ohne dass man dafür etwas künstlich herstellen muss. Über einen Baumstamm, der am Boden liegt, zu balancieren, ist viel interessanter und fordert das Kind mehr als ein ebenmäßiges, dadurch auch weniger spannendes Spielplatzgerät. 

  1. Sport, Sport, Sport

Bewegung und Denken hängen eng zusammen, und zwar bis ins hohe Alter. Es wäre also ein Fehlschluss, dem Kind einseitig nur intellektuelle Angebote zu machen und draußen toben für Zeitverschwendung zu halten! (Und dabei haben wir noch nicht die sonstigen vorbeugenden und gesundheitsfördernden Effekte von Sport berücksichtigt.)

  1. Ausprobieren, Fehler zulassen, weitermachen

Ermutigen Sie Ihr Kind, sich an Neues heranzuwagen. Zeigen Sie, dass Sie ihm zutrauen, den Herausforderungen gewachsen zu sein, machen Sie Mut, es wieder zu probieren, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Dadurch zeigen Sie dem Kind auch, dass es normal ist, dass man nicht alles beim ersten Mal hinbekommt.

  1. Übung macht den Meister

Um es auf den Punkt zu bringen: "Übung macht den Meister!" (für die Kleinen) und: "Erfolg scheint hauptsächlich eine Frage zu sein von Weitermachen, wo andere aufhören." William Feather (für die Großen).

  1. Loben, aber richtig!

Loben Sie Ihr Kind für das, was es gut macht, aber auch für das Ausprobieren und für das Nicht-Aufgeben!

  1. Yes, you (I) did it!

Betonen Sie, dass das Kind etwas geschafft hat und dass der Erfolg weder Zufall war noch am Wetter oder am Wochentag lag.

Autor: Achim Schad, Familienpraxis Schad
Quelle: „Scoyo Elternmagazin"