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Dank der modernen Hirnforschung, durch die sich das Verständnis der Reaktion des Nervensystems auf Stress weiterentwickelt hat entstanden während der letzten beiden Jahrzehnte neue Wege der Traumaheilung.

Während früher die klassische Psychotherapie für chronisch traumatische Belastungsstörungen angewendet wurde gibt es heute zunehmend mehr spezifische körperorientierte Traumatherapieverfahren. Wie bereits dargestellt treffen Stress und traumatische Erfahrungen auf den Körper, der blitzschnell über das Hormon- und das autonome Nervensystem (Symphaticus) reagiert. Dementsprechend braucht es zur Behandlung von Stress und Trauma körperorientierte anstatt kognitive Methoden.

Dr. Peter Levine (USA) hat bereits vor 3 Jahrzehnten sein Konzept Somatic Experiencing - SE vorgestellt, das im Laufe der Zeit weiterentwickelt wurde und aus dem das Neuroaffektive Beziehungsmodell - NARM entstanden ist.

Eine Form der Selbstregulation, die der Betroffene selber anwenden kann, um sich von Stress und traumatischer Ladung zu regulieren, ist das Tension Releasing Exercises - TRE von David Bercelli.

Bildnachweis: Dieter/pixelio.de
Autor: Dieter Lütz, Osteopathie Lütz & Mieth