„Unter Komplementärmedizin versteht man Diagnose- oder Therapieverfahren, die außerhalb des schulmedizinischen Mainstreams stehen, aber, wie der Name andeutet, die Schulmedizin ergänzen wollen. Die Komplementärmedizin grenzt sich von der Alternativmedizin dadurch ab, dass sie nicht den Anspruch hat, schulmedizinische Verfahren zu ersetzen. Im Gegensatz zur Alternativmedizin sucht die Komplementärmedizin durch das gemeinsame Wirken mit der Schulmedizin Synergieeffekte zu erreichen.“
(Zitat: DocCheck Flexikon)
Vielfältige Lebensgewohnheiten wie nicht natürliche, einseitige Ernährung, Bewegungsmangel, körperlicher und psychischer Stress, aber auch Umweltbelastungen, chronische Erkrankungen, Medikamente, Impfungen und medizinische Eingriffe können zu einer langsam fortschreitenden Schwächung des Körpers führen. Mehr und mehr gelangt der Körper aus seiner gesunden Balance, was zur Fehlfunktion der Organsysteme mit unspezifischen Beschwerden und schlussendlich zu (weiteren) Krankheiten führen kann.
Nicht selten findet die klassische Schulmedizin mit ihren diagnostischen Methoden im frühen Krankheitsstadium, in dem Körpergewebe noch nicht geschädigt ist, keinen Hinweis auf krankhafte Veränderungen im Körper. Oder sie kann diesen mit ihren therapeutischen Methoden nicht oder nur unzureichend begegnen. Das ist sowohl für Patient als auch Therapeut frustrierend. Hier setzt die Komplementärmedizin mit ihren diagnostischen und therapeutischen Ansätzen an.
Wir nehmen uns ausreichend Zeit und klären Sie auf, damit Sie verstehen und auch wirklich selber entscheiden können, was Ihr Körper für die Unterstützung seiner (Selbst)Heilung braucht. Sie erhalten nach der Erstellung Ihres individuellen Diagnose- und Behandlungsplans eine möglichst genaue Kostenaufstellung, so dass Sie in Ruhe selber entscheiden können. Danach vereinbaren wir Termine in unserer Praxis.
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Dieter Lütz Osteopathie für Erwachsene, Kinder, Säuglinge |
Katrin Hagemann Osteopathie für Erwachsene |
Das Blut fließt in den Blutgefäßen und ist das zentrale Transportmedium im Körper. Es versorgt zum einen alle Körperzellen mit Sauerstoff, Nährstoffen, Botenstoffen u.a. und leitet Schlacken- und Giftstoffe aus dem Zellgewebe ab (Müllabfuhr).
Die kleinsten Blutgefäße, in denen der Austausch zwischen Gefäß und Zellgewebe stattfindet, werden als Endstrombahnen (Kapillare) und der Blutfluss in diesem Gebiet als Mikrozirkulation bezeichnet. Wenn dieses System gestört ist, dann kommt es zur Nährstoff- und Sauerstoffunterversorgung aller Körperzellen sowie zur Ansammlung von Stoffwechselendprodukten und Giftstoffen im Gewebe. Die Folge ist eine Minderversorgung und Degeneration der Zellen sowie eine Verschlackung des Zwischenzellgewebes.
Zudem kommt es bei einer Mikrozirkulationsstörung in den Kapillaren zu einem Rückstau in die vorgelagerten großen Arterien, was einen Bluthochdruck verursachen kann.
Den Zustand Ihrer Kapillare können wir einfach, effizient und nicht invasiv durch die Kapillarmikroskopie, die wir in unserer Praxis anwenden, sichtbar machen.
siehe auch Physikalische Gefäßtherapie BEMER
Der menschliche Körper besteht überwiegend aus Flüssigkeit, die sich in der Zelle sowie außerhalb der Zelle (im Zwischenzellgewebe und in den Blut- und Lymphgefäßen) befindet. Diese hochmolekulare Flüssigkeit ist kein reines Wasser und hat elektrische Leitfähigkeit (dank der Elektrolyte), der pH-Wert muss basisch sein.
Nur in einem basischen Milieu kann der Organismus gesund funktionieren und regenerieren. Ein saures Milieu ist Nährboden für Erreger, die wiederkehrende Infektionen verursachen, chron. Entzündungen, Degenerationen und Krankheiten. Dadurch wird in allen Systemen des Körpers, u.a. im Bewegungsapparat (Gelenke, Faszien, Muskulatur) eine Genesung erheblich erschwert.
Über den Verdauungstrakt nimmt der Körper alles auf, was wir essen und trinken. Enzyme spalten die Makronährstoffe aus der Nahrung (Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße) in ihre kleinesten Bestandteile, die dann im Dünndarm zusammen mit den Mikronährstoffen (Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und mehr) über die Darmschleimhaut ins Blut aufgenommen werden. Die Blutgefäße des Darms gelangen direkt in die Leber, die aus dem, was ankommt, körpereigene Bausteine (Proteine) für den Aufbau von Hormonen, Neurotransmittern, Transporteiweißen, Antikörpern und vielem mehr aufbaut. Daher hat der Darm eine wichtige Verbindung zum Hormon-, Nerven-, Immun- u.a. Systemen im Körper.
Aber wir nehmen nicht nur gesunde Nährstoffe über Nahrung, Nahrungsergänzungsmittel und Getränke auf, sondern auch jede Menge Giftstoffe, die in der Leber entgiftet werden müssen. Diese Toxine wirken im Darm proentzündlich, was das gesunde Bakterienmilieu verändert und die Darmschleimhaut zerstört ("Leaky Gut"). Folge ist, dass Nährstoffe nicht ins Blut aufgenommen, sondern über den Stuhl ausgeschieden werden, und dass stattdessen Giftstoffe über das Blut in die Leber gelangen (Ammoniak, Schwefelwasserstoff u.a.).
Die Leber kann nun auf Grund der Mangelversorgung mit Nährstoffen die wichtigen körpereigenen Baustoffe nicht mehr herstellen, was nicht selten die Ursache vieler chronischer Beschwerden und Erkrankungen ist. Zudem verfettet die Leber zunehmend durch die Überbelastung mit Schadstoffen ("Nichtalkoholische Fettlebererkrankung" - NAFLD).
... Text folgt in Kürze.



